Garnelen-Tempura mit 2 Saucen

Garnelen-Tempura – knusprige Riesengarnelen mit zwei Saucen

30 min.
2 Portionen
leicht

4.7 / 5. Anzahl der Stimmen: 13

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Garnelen-Tempura ist eine jener Delikatessen, bei denen der Kontrast den Unterschied macht. Die zarten, saftigen Meeresfrüchte sind von einem dünnen und außergewöhnlich knusprigen Teig umhüllt. Dazu gibt es zwei völlig unterschiedliche Saucen – eine spritzige Schalotten-Ponzu-Sauce und eine fruchtige Mango-Chili-Sauce. Das Ergebnis ist ein Gericht voller Geschmack und abwechslungsreicher Texturen, perfekt sowohl als Snack als auch als Teil eines asiatisch inspirierten Abendessens.

Zutaten

  • 150 g Tempura-Panade
  • 20 geschälte Tigergarnelen
  • 1 Tasse kaltes Sprudelwasser
  • Eiswürfel
  • eine Prise Salz
  • 1 Liter Rapsöl

Tempurasaucen

Ponzu-Sauce mit Schalotten:

Mango-Chili-Sauce:

 

Eine Zubereitungsmethode

  1. Das Öl in einem Topf auf 180 Grad erhitzen.
  2. Bereiten Sie die Panade erst kurz vor dem Frittieren zu: Vermischen Sie das Tempurafleisch ungleichmäßig mit dem Mineralwasser und würzen Sie es mit Salz (es dürfen sich kleine Klümpchen bilden). Am besten rühren Sie mit Essstäbchen um. Geben Sie nach und nach einige Eiswürfel hinzu, ohne umzurühren. Legen Sie die Garnelen einzeln in den Tempurateig und frittieren Sie sie anschließend im heißen Öl. Etwa 2 Minuten frittieren.
  3. Die frittierten Garnelen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben.
  4. Mit Ihren Lieblingssaucen servieren.

Ponzu-Sauce mit Schalotten:

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. Beiseite stellen, damit sich die Aromen entfalten können.

Mango-Chili-Sauce:

Das Fruchtfleisch in einen Topf geben, Minze und Chili hinzufügen. Auf die Hälfte einkochen lassen. Limettensaft hinzufügen und zum Abkühlen beiseitestellen.

Perfekte Tempura-Garnelen – Die Geheimnisse des kalten Teigs und der richtigen Temperatur

Gutes Tempura sollte leicht und zart sein. Ziel ist keine dicke, dichte Panade, sondern ein dünner Teigfilm, der beim Frittieren schnell knusprig wird und gleichzeitig die Saftigkeit der Garnelen bewahrt. Die Kombination aus zartem Inneren und knusprigem Tempura-Teig verleiht dem Gericht seine besondere Textur. Deshalb ist es so wichtig, den Teig erst kurz vor dem Frittieren zuzubereiten.

Die sehr niedrige Wassertemperatur ist entscheidend. Kaltes Sprudelwasser und Eiswürfel helfen, den Teig auf der richtigen Temperatur zu halten, bis die Garnelen in das heiße Öl gegeben werden. Der große Temperaturunterschied fördert die Entwicklung der charakteristischen, leichten Textur von Tempura und trägt zu seiner außergewöhnlichen Knusprigkeit bei.

Der Teig sollte nicht zu lange gerührt werden und auch nicht perfekt glatt sein. Kleine Klümpchen sind erwünscht. Tempurateig sollte dünner sein als Pfannkuchenteig. Zu langes Rühren kann dazu führen, dass der Teig nach dem Frittieren schwerer und weniger krümelig wird. Deshalb eignen sich Essstäbchen am besten für die Zubereitung von Tempura, da sie die Zutaten nur kurz und ungleichmäßig vermengen.

Das zweite Geheimnis ist die Öltemperatur, die 180 °C beträgt. Ist das Öl zu kalt, saugt die Panade das Fett auf und wird schwer statt leicht und knusprig. Ist die Temperatur hingegen zu hoch, bräunt der Teig zu schnell, bevor die Garnelen gar sind. Perfekt frittiertes Tempura sollte eine appetitliche goldene Farbe haben und nicht zu fettig sein.

Auch die Garzeit ist wichtig. Garnelen brauchen etwa 2 Minuten zum Frittieren. Länger sollten sie nicht im Öl bleiben, da das zarte Fleisch sonst austrocknet. Am besten serviert man die frittierten Garnelen-Tempura sofort – dann ist die Panade am knusprigsten und das Fleisch behält seinen feinen Geschmack.

Ideen für knusprige Fischgerichte

Garnelen-Tempura lässt sich am einfachsten mit sorgfältig ausgewählten Saucen verfeinern. Ponzu mit heller Sojasauce und Schalotten verleiht dem Gericht eine salzige, zitronige und leicht süße Note, während Mango-Chili-Sauce fruchtige Süße mit der Schärfe von Chilischoten vereint. Minze und Limettensaft sorgen für Frische und eine angenehme Säure.

Garnelen bieten unzählige Möglichkeiten in der asiatischen Küche, und man muss sie keinesfalls nur pur servieren. Ihre Vielseitigkeit und die Möglichkeit, sie mit zahlreichen Beilagen zu kombinieren, sind mitunter Gründe für ihre weltweite Beliebtheit. Wer gerne Meeresfrüchte mit vielen frischen Zutaten kombiniert, trifft mit Garnelen eine gute Wahl. Asiatischer Salat mit gegrillten GarnelenDies ist eine leichtere Variante, bei der Garnelen mit Gemüse und einem intensiven Dressing kombiniert werden.

Knuspriges Tempura passt auch hervorragend zu Sushi. California Maki mit Garnelen-Tempura Sie vereinen die Zartheit des Reises und anderer Zutaten mit einem angenehm knusprigen Kern. Außerdem eignen sie sich hervorragend, um Tempura-Garnelen in einem aufwendigeren Gericht zu verwenden. Darüber hinaus eignet sich diese Frittiertechnik nicht nur für Garnelen. Ein gutes Beispiel dafür sind knusprige Garnelen. Futomaki mit Lachs in Tempura, die zeigen, wie vielseitig Tempura ist und wie viele Möglichkeiten es bei der Zubereitung verschiedener Sushi-Varianten bietet.

Liebhaber süßer, würziger und fruchtiger Kombinationen könnten es mögen. Gegrillte Garnelen mit Ananas in Pflaumensauce. Die Süße der Früchte harmoniert gut mit dem Geschmack der Meeresfrüchte.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Tigergarnelen eignen sich aufgrund ihrer Größe und ihres festen Fleisches hervorragend, aber Tempura lässt sich auch mit anderen Garnelenarten, wie zum Beispiel Riesengarnelen, zubereiten. Größere Garnelen sind am praktischsten, da sie sich leicht in Teig tauchen und einzeln frittieren lassen. Wichtiger als die Garnelenart selbst ist die richtige Vorbereitung und eine kurze Frittierzeit.

Ja, Sie können auch gefrorene Garnelen für Tempura verwenden. Diese sollten jedoch vor dem Frittieren vollständig aufgetaut sein – am besten langsam, indem Sie sie vom Gefrierschrank in den Kühlschrank legen. Wenn es schnell gehen muss, können Sie die Garnelen in einem dicht verschlossenen Behälter oder Beutel in kaltem Wasser auftauen. Nach dem Auftauen trocknen Sie sie gründlich ab und bereiten sie dann gemäß Rezept zu.

Die häufigste Ursache ist zu langes Frittieren. Garnelenfleisch ist zart und benötigt nicht viele Minuten Garzeit. In diesem Rezept werden die Garnelen etwa 2 Minuten in 180 °C heißem Öl frittiert. Vor dem Panieren sollte man außerdem darauf achten, dass die geschälten Garnelen nicht zu feucht sind – so haftet der Tempura-Teig besser und das Ergebnis wird knusprig.

Wir empfehlen Rapsöl, da es sich ideal zum Frittieren bei hohen Temperaturen eignet und sein neutraler Geschmack die zarten Garnelen und andere Zutaten nicht überdeckt. Verwenden Sie ausreichend Öl, damit die Garnelen gut frittieren können. Geben Sie sie portionsweise in den Topf – zu viele Garnelen auf einmal senken die Öltemperatur, wodurch das Tempura mehr Öl aufsaugt und seine typische Knusprigkeit verliert. Nach dem Frittieren können Sie die Garnelen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Dies sind zwei verschiedene Methoden, um eine knusprige Panade zu erzielen. Tempura ist ein kalter, flüssiger Teig, in den die Zutaten unmittelbar vor dem Frittieren getaucht werden. Dadurch entsteht eine leichte, unregelmäßige und zart knusprige Panade.

Panko hingegen ist eine japanische Panade aus größeren, helleren Flocken. Sie erzeugt eine ausgeprägtere, trockenere und sehr knusprige Textur. Garnelen in Tempura haben daher eine zartere Panade, während die Panko-Panade für einen deutlicheren Knuspereffekt sorgt.

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